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Was bleibt?
Maria wird mich weiter beschäftigen. Doch am Ende des Jahres möchte auch ich innehalten. Was bleibt von all den großen und kleinen Aufregern? Den kleinen und großen Glücken? Bei den ganzen Jahresrückblicken fällt mir wieder auf, dass Nachrichten, die mich aufgeregt oder berührt haben, schon wieder vergessen waren. Es bleibt nur ein „Ach ja, das
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Maria 1.0 – Annäherung an eine Unbekannte
Maria Verkündigung II Ich wünsche Euch noch gesegnete Weihnachten. Ich bin gedanklich immer noch bei Maria. Diese Frau fasziniert mich gerade sehr. Nachdem ich festgestellt habe, dass ihre Verkündigung eher eine Berufung ist, möchte ich ihre Berufungsgeschichte, mit der von Mose vergleichen. Ihre Geschichte (Lukas 1,26 bis38) ist wesentlich kürzer als die von Mose. (2.
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Maria 1.0 – Annäherung an eine Unbekannte
Maria Verkündigung (Meine kostbaren katholischen Geschwister bitte ich schon vorab um Entschuldigung. Mir als evangelische Christin sind nur die Bibelstellen in denen Maria erwähnt wird, bekannt. Weitere Schriften über sie kenne ich nicht.) Jetzt in der Adventszeit rückt wieder eine Person in den Mittelpunkt, die im evangelischen Kosmos schnell vergessen wird: Maria. Pastoren stricken mal
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Wenn die Last der Welt dir zu schaffen macht
Im Moment bin ich ein wenig unruhig, traurig. Mir wird immer wieder schmerzlich bewusst, wie nötig diese Welt Gott braucht. Ich höre von Kinderprostitution im Urlaubsparadies. Bekomme mit, wie Menschen während ihrer Krankschreibung entlassen werden und erfahre, dass das neuerdings rechtens ist. Weil ich mich gewundert habe, warum die Bettler nur uns Europäer angesprochen haben,
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„Safe hands“ (Michael Patrick Kelly) vs. “Plan B” (Udo Lindenberg)
Ich habe mir vor Kurzem 2 CDs gekauft. Im Auto höre ich beide dann hintereinander. Mir fällt dabei auf, dass 2 Lieder genau meinen inneren Kampf, den ich gerade durchkämpfe, beschreiben. Ich bin seit über 20 Jahren Christin, bin glaubensmäßig durch Höhen und Tiefen gegangen. Mal fühlte ich mich Gott nahe, mal war ich gefühlt
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Tagebuch eines Pflichtbewussten
Heute mal wieder eine ältere Geschichte. Passend zum gestrigen Sonntag. Ich liebe meine Frau. Ich liebe sie wirklich. Leider sehen wir uns nicht oft. Viel zu selten. Wenn ich dahin gehe, wohin mein Auftraggeber mich ruft, dann treffe ich meine Frau. Ich komme, sie geht. Ein kurzer Händedruck, eine flüchtige Umarmung, dann sind wir wieder
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Reisen mit leichtem Gepäck
Ich melde mich verspätet aus dem Urlaub zurück. Der lange Rückflug steckt mir noch in den Knochen. Bevor wir mit dem kleinen Bus abgeholt wurden, um zum Flughafen gebracht zu werden, hatten wir bis zum Schluss ein Hotelzimmer, so dass wir uns umziehen konnten. D. h. die Sommerhosen und die Sandalen konnte ich noch schnell,
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Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. (Lukas 1,37)
9. November 1989: Ich sitze mit Tränen in den Augen vor dem Fernseher und kann es nicht fassen. Das, wovon ich dachte, dass es nie passieren würde, passiert gerade und ich schaue zu. Ich habe mich an den Gedanken gewöhnt, dass ich erst im Rentenalter West-Berlin sehen werde. Da fällt die Mauer. Für mich ist
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Lob der Stille
Ich bin gerade in Asien unterwegs und habe schon einige Tempel gesehen. Doch muss ich zugeben, dass ich ein wenig enttäuscht bin. Viele Touristen, ständig wird ein Gong geschlagen und Händler umlagern mich. Etwas Wesentliches fehlt mir. Mit dem Boot fahren wir Richtung Brücke. Wir betrachten den Sonnenuntergang. Die meisten schwatzen. Eigentlich schön, aber etwas
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Verständnis haben, ist nicht biblisch!
Es gibt eine Unart, die m. E. immer mehr um sich greift: Verständnis haben für das böswillige Handeln von Menschen. Ich halte allgemein Verständnis für eine gute Sache. Doch finde ich, dass sie Grenzen hat. Nämlich dann, wenn all das Verständnis dazu führt, dass Verbrechen und mutwillige Bosheit nicht mehr als solche gesehen werden! In
