Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. (Lukas 1,37)

9. November 1989: Ich sitze mit Tränen in den Augen vor dem Fernseher und kann es nicht fassen. Das, wovon ich dachte, dass es nie passieren würde, passiert gerade und ich schaue zu. Ich habe mich an den Gedanken gewöhnt, dass ich erst im Rentenalter West-Berlin sehen werde. Da fällt die Mauer. Für mich ist„Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. (Lukas 1,37)“ weiterlesen

Lob der Stille

Ich bin gerade in Asien unterwegs und habe schon einige Tempel gesehen. Doch muss ich zugeben, dass ich ein wenig enttäuscht bin. Viele Touristen, ständig wird ein Gong geschlagen und Händler umlagern mich. Etwas Wesentliches fehlt mir. Mit dem Boot fahren wir Richtung Brücke. Wir betrachten den Sonnenuntergang. Die meisten schwatzen. Eigentlich schön, aber etwas„Lob der Stille“ weiterlesen

Verständnis haben, ist nicht biblisch!

Es gibt eine Unart, die m. E. immer mehr um sich greift: Verständnis haben für das böswillige Handeln von Menschen. Ich halte allgemein Verständnis für eine gute Sache. Doch finde ich, dass sie Grenzen hat. Nämlich dann, wenn all das Verständnis dazu führt, dass Verbrechen und mutwillige Bosheit nicht mehr als solche gesehen werden! In„Verständnis haben, ist nicht biblisch!“ weiterlesen

Der Herr ist mein Hirte (Ps. 23,1)

Der Herr ist mein Hirte – das ist der Psalm, der am meisten bekannt ist. Viele haben ihn auswendig gelernt oder er hängt, hübsch gestickt, gerahmt im Flur. Ich möchte diese eine Zeile genauer betrachten. Ein Hirte geht, zumindest in Israel, voraus. „Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus und die„Der Herr ist mein Hirte (Ps. 23,1)“ weiterlesen

„Wer von euch groß werden will, der sei euer Diener,…“ – Gedanken zu Markus 10,43 +44

Vor kurzem habe ich auf meinem privaten Facebookprofil folgenden Satz gepostet: „Wenn dein Pastor predigt, dass man dienen soll, dann drück‘ ihm nach der Predigt einen Besen in die Hand!“ Es gab ein paar Lachsmileys und Likes. Doch was die wenigsten meiner fb-Freunde ahnen: Dieser Satz war mein bitterer Ernst! Es gab eine Zeit, da„„Wer von euch groß werden will, der sei euer Diener,…“ – Gedanken zu Markus 10,43 +44“ weiterlesen

Wenn ihr nicht werdet, wie die Kinder (Matth. 18,3)

Wie viele Predigten zu dieser Bibelstelle habe ich bereits gehört. Oft genug war nur von dem Vertrauen von Kindern die Rede, untermalt von einem oft kitschigen Bild von einer großen Hand, die eine kleine Patschhand hält. Die einzige Herausforderung bei dieser Art von Predigt ist, rechtzeitig beim abschließendem „Amen“ wieder wach zu sein. Dabei steckt„Wenn ihr nicht werdet, wie die Kinder (Matth. 18,3)“ weiterlesen

Ein Liebesbrief

Geliebte,wie liebe ich dich, liebe alles an dir, dein Lächeln, deine Fältchen,wie du gehst, wie du lachst.Ich sehne mich nach dir und verzehre mich nach dir.Die Sehnsucht nach dir treibt mich -bringt mich dazu,mich selbst aufzugeben.Die Sehnsucht nach dir, nach deiner Nähe,bringt mich dazu, dir nachzulaufen.Doch du schaust mich nicht an,läßt mich stehen,würdigst mich keines„Ein Liebesbrief“ weiterlesen

Der Schmerz Gottes

Heute beschäftigt mich ein Thema, über das selten bis nie gepredigt wird: Der Schmerz Gottes. Eine der schwierigsten Lektionen während meiner aktiven Zeit als Krankenschwester war: nicht zu helfen! Ich habe das Wissen, den Willen und die praktische Erfahrung, um Menschen bei den täglichen Dingen helfen zu können. Allein, wenn sie es nicht wollen, sind„Der Schmerz Gottes“ weiterlesen

Das brennende Haus

Mir fällt in unterschiedlichen Konfessionen/ Dominationen eine traurige Gemeinsamkeit auf: Jeder bezichtigt den jeweils anderen der Irrlehre. Das macht mich sehr sehr traurig. Deswegen habe ich eine Parabel geschrieben. Eines Nachmittags brannte ein Hochhaus. Das Feuer breitete sich rasant aus und viele Menschen waren eingeschlossen. Da rückten die Feuerwehren an. Sie kamen aus verschiedenen Richtungen„Das brennende Haus“ weiterlesen