Lieber mutloser Freund,

du sagst, dass es keinen Grund zur Hoffnung gibt, dass die Zahlen gerade stagnieren, dass die Virus – Mutationen sich ausbreiten, dass der Lockdown wohl doch noch verlängert wird, dass die Regierung ja doch macht, was sie will, dass du dieser ständigen Einschränkungen müde bist, dass du dich gerade schwach fühlst , du aber gerne stark sein möchtest, dass du dich aber fühlst, als ständest du nackt in der Dunkelheit und du nicht mehr glauben kannst.

All das, ist vielleicht die Realität, aber nicht die Wahrheit.

Die Wahrheit ist, dass Jesus der Herr der Herren ist, dass Er regiert und Er durchaus quasi über Nacht jeden Kanzler, Präsidenten, Diktator und Monarchen dieser Welt stürzen und neue Regierungen einsetzen kann.

Die Wahrheit ist, dass es immer einen Grund zur Hoffnung gibt, weil Jesus für dich, für uns gestorben ist.

Die Wahrheit ist, dass Gott dich bedingungslos und überwältigend liebt.

Die Wahrheit ist, dass alles, was wir jetzt erleiden, nicht ins Gewicht fallen wird, „gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.“ ( Römer 8,18)

Die Wahrheit ist, dass Jesus das Licht der Welt ist (Johannes 8,12) und dass dieses Licht nicht von der Dunkelheit überwunden werden kann. (Johannes 1, 5)
Wenn Christus in dir lebt (Galater 2,20), dann kann weder deine innere noch deine äußere Dunkelheit dich überwinden. Das ist die Wahrheit!

Es ist vielleicht nicht das, was du siehst oder fühlst, aber es ist die Wahrheit!

Denn Christus selbst ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14, 6) und Er, also die Wahrheit wird dich frei machen! (Johannes 8, 32)

Du magst dich gerade schwach fühlen, klein und hilflos – aber ist es nicht genau das, was du in Gottes Augen sein sollst? – „… Wenn ihr nicht …werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!“ (Matth. 18, 3) – Was müssen wir denn stark sein? Ist es nicht so, dass ein Kind klein und hilflos ist, abhängig von seinem Vater ist? Gott ist ein liebevoller Vater, der „Gedanken des Friedens und nicht des Leides“ (Jeremia 29,11) über uns hat.

Er ist der Gott, der dich bei deinem Namen gerufen hat ( Jesaja 43,1), der dir alle deine Tränen abwischen wird (Offenbarung 21,4) und Er, der dich behütet, schläft und schlummert nicht! (Psalm 121, 3 und 4).

Diesen barmherzigen Gott darfst du Vater nennen! Du darfst klein und schwach sein, weil Seine Kraft in den Schwachen mächtig ist. (2. Kor. 12, 9)

Du darfst selbst dann zu Ihm kommen, wenn du meinst, dass du keinen Glauben mehr hast und Ihn bitten, dir Glauben zu schenken.

„Ich glaube, hilf‘ meinem Unglauben!“ (Markus 9, 24) Mehr braucht es nicht!

So gib nicht auf! Hörst du? Du hast deinen Gott schon erlebt, du hast erlebt, dass Er dir geholfen hat, dich wieder aufgerichtet hat. Er wird es wieder tun. Du weißt, dass es so ist und du weißt, dass diese Krise einen Sinn hat, auch, wenn du das heute noch nicht siehst.

Der Friede Gottes hülle dich ein wie einen Mantel, durchtränke dich, wie Wasser einen Schwamm und mache dich ruhig, wie ein gerade gestilltes Kind.


Deine Schwester im Glauben

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