„…Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden.“ (Römer 5, 5)

Es gibt viele Bibelstellen, in denen „Hoffnung“ vorkommt. Das ist nicht erstaunlich, denn der christliche Glaube ist eine Religion der Hoffnung. Das wird leider oft übersehen. Bei all dem Dienen, Buße tun, Umkehr, Gott gehorsam sein, vergessen wir manchmal das Eine: Gott liebt uns! „Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht„„…Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden.“ (Römer 5, 5)“ weiterlesen

„Der Herr ist mein Teil!, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen.“ (Klagelieder 3, 24)

Ich werde nicht aufhören, über Hoffnung zu schreiben. Wie viele von uns spüre ich, wie zerbrechlich unser Leben ist. Vieles von dem, was vor kurzem noch selbstverständlich schien, geht nicht mehr. Arbeit, soziale Kontakte, Hobbys pflegen – all das ist nicht oder nur eingeschränkt möglich. Die Informationen sind spärlich und nicht immer zuverlässig. Und doch!„„Der Herr ist mein Teil!, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen.“ (Klagelieder 3, 24)“ weiterlesen

Hoffnung

Beim Aufräumen habe ich ein Schleifenband von Weihnachten wiedergefunden. Neben „Merry Christmas“ steht da auch ein, für mich sehr wichtiges Wort: Hope – Hoffnung! „Wohl dem, der seine Hoffnung setzt auf den Herrn und sich nicht wendet zu den Hoffärtigen und zu denen, die mit Lügen umgehen!“ (Psalm 40, 5) heißt in der Lutherübersetzung. Hoffärtig„Hoffnung“ weiterlesen

„Biet ihm ein Heißgetränk an, Shelly!“ – Leid(t)faden für ungeplante Seelsorgegespräche

Wer kennt es nicht? Da steht man nach dem Gottesdienst gemütlich beisammen und fragt ahnungslos sein Gegenüber, wie es ihm geht und der bricht in Tränen aus. Jetzt ist guter Rat teuer. Aus eigener Erfahrung habe ich hier einen kleinen Leid(t)faden für akute Seelsorge zusammengestellt. Ich habe mit Absicht „Leitfaden“ mit d geschrieben. Ich habe„„Biet ihm ein Heißgetränk an, Shelly!“ – Leid(t)faden für ungeplante Seelsorgegespräche“ weiterlesen

Buddhistisches Christentum oder christlicher Buddhismus?

Ich war letztes Jahr in Asien. Unsere Reiseleiterin las uns jeden Morgen einen kurzen Abschnitt aus der Lehre Buddhas vor. Dadurch bin ich längst noch nicht in die Tiefe des Buddhismus eingedrungen. Aber eins ist mir dabei aufgefallen: Das klingt sehr anstrengend! Doch so unbekannt kamen mir die Sätze nicht vor. Da war doch was?„Buddhistisches Christentum oder christlicher Buddhismus?“ weiterlesen

Therese von Lisieux – Das Kreuz auf sich nehmen

Heute möchte ich über eine Frau schreiben, die mich sehr beeindruckt: Therese von Lisieux. Ihr äußeres Leben ist schnell erzählt: 1873 wurde sie in eine stark katholische Familie geboren. Als sie vier Jahre alt war, starb ihre Mutter. Schon früh wollte sie ins Kloster eintreten. Das wurde ihr nicht gestattet. Nachdem sie mit ihrem Vater„Therese von Lisieux – Das Kreuz auf sich nehmen“ weiterlesen

Ägypten in der Bibel – Ausländer in Ägypten

Nachdem ich mich mit Mose und Josef beschäftigt habe, möchte ich noch Einiges zum Thema „Ausländer in Ägypten“ schreiben. Die Alten Ägypter waren ausländerfeindlich. Schon an den Grenzen war auf den Festungen in Übergröße das Motiv „Pharao schlägt seine Feinde“ zu sehen. Von einer dieser Festungen ist der Bericht überliefert, dass unterernährte Fremde versuchten, das„Ägypten in der Bibel – Ausländer in Ägypten“ weiterlesen

Ägypten in der Bibel – der verstockte Pharao

Heute mache ich weiter mit einigen ägyptologischen Hintergründen. Letzte Woche war ich bei Mose, heute kommt Pharao dran. Wie geschrieben, der Name ist nicht bekannt, es muss aber ein Pharao um und bei Ramses II. gewesen sein, also nach 1200 v. Chr. Mit Pharao machen es sich viele Prediger leicht: er hielt sich für einen„Ägypten in der Bibel – der verstockte Pharao“ weiterlesen

Ägypten in der Bibel – Mose

Ungefähr vor einem Jahr habe ich damit begonnen, Einiges aus meiner Sicht, also aus der Sicht einer Ägyptologin zu posten. Heute möchte ich mit Mose weitermachen. Über die Herkunft des Namens gibt es verschiedene Thesen. Eine lautet, dass sein Name auf Hebräisch „der Herausziehende“ bedeutet, sozusagen prophetisch, weil er später mit seinem Volk herauszieht. Das„Ägypten in der Bibel – Mose“ weiterlesen

„Mein Herr und mein Gott!“ – Von der Zärtlichkeit Gottes

Ich möchte mich heute einer weniger bekannten Person in der Bibel zuwenden: Thomas. Thomas, der Ungläubige, Thomas, der – ja, was eigentlich noch? Es gibt in den vier Evangelien vier unterschiedliche Begebenheiten, in denen Thomas namentlich erwähnt wird: bei der Berufung der Jünger (z. B. in Lukas 6,15), kurz bevor Jesus zu Lazarus geht: „Da„„Mein Herr und mein Gott!“ – Von der Zärtlichkeit Gottes“ weiterlesen